Das AGROSTA®100 misst zerstörungsfrei die Festigkeit weicher Obst- und
Gemüsesorten
contact@agro-technologie.com
Das AGROSTA® 100 (das frühere Durofel DFT 100) ist ein mobiles elektronisches Durometer, das ursprünglich zur Messung der
Festigkeit von Tomaten entwickelt wurde. Zahlreiche weitere Anwendungen kamen hinzu, insbesondere die Festigkeitsmessung bei
Aprikosen, Pflaumen, Waldbeeren, Kirschen, Oliven, Paprika, Pfirsichen, Erdbeeren, ... aber auch Obst in Sirup und Gelees.
Das Gerät misst die Festigkeit mit einem austauschbaren Endstück mit einer Maßeinteilung von 0.025 mm (Messung der
Verformung des Obsts, wie beim Betasten mit der Hand). Das Gerät ist äußerst präzise und wird mit vom nationalen Prüflabor
zertifizierten Lehren kalibriert.
Der Vorteil beruht darin, dass es die Daten nacheinander speichert, ohne dass eine Bedienung dazu erforderlich wäre.
Die Messungen werden nach Charge zusammengefasst und das AGROSTA liefert sofort den Mittelwert, die Standardabweichung
und den Abweichungsfaktor der betreffenden Charge.
Die Messungen können anschließend über eine USB-Schnittstelle auf den PC übertragen werden. Das Durofel wird bereits seit
25 Jahren vermarktet. Es wurde von Agro Technologie in Zusammenarbeit mit einem französischen Forschungslabor entwickelt.
Es hat zwei wichtige Technologiesprünge erlebt, die zur Verwendung der neuesten
Elektronik- und Sensorentechnologien führten. Insbesondere: Oberflächenmontage der
Komponenten, Microcontroller, Komponenten entsprechend der neuesten Rohs-Normen.
Das AGRISTA® 100 ist ein im Nahrungsmittelbereich sehr bekanntes Produkt, das für
hohe Zuverlässigkeit und große Genauigkeit steht. Es wird weltweit vermarktet und die
Geräteexporte von Agro Technologie betragen über 70 %. Die besten Universitäten
der Welt, wie z.B. Berkeley oder Politecnica, verwenden Durofel-Messungen als
Referenz für ihre Forschungsarbeiten.
Das AGROSTA® 100 misst zerstörungsfrei, mit Ausnahme von Waldbeeren und
Erdbeeren.
AGROSTA®100 UND HEIDELBEEREN
AGROSTA®100 UND MARMELADE
Forschungsartikeln mit dem
durofel (AGROSTA®100) :
Phenology and Fruit Quality of Nine Sweet Cherry Cultivars in South Patagonia
L. San Martino and F.A. Manavella D.A. García
G. Salato
INTA AER Los Antiguos
INIA Tamel Aike Facultad de Agronomía-UBA
Santa Cruz
Coyhaique
Buenos Aires
Argentina
Chile
Argentina
Abstract
Sweet cherry (Prunus avium L.) production has developed since the earliest plantings in 1970 in
Los Antiguos (Argentina) and the latest in 1990 in Chile Chico (Chile). During the last few years,
new cultivars have been introduced in the region, but there are no records about their phenology
and fruit quality. The aim of this study was to characterize nine sweet cherry cultivars ('Bing',
'Van', 'Kordia', 'Lapins', 'Sunburst', 'Napolitana', 'Rainier', 'Newstar' and 'Sweetheart') growing in
these areas by phenological and fruit quality aspects such as weight, caliber, soluble solids
content (SSC), firmness, titratable acidity (TA) and color (L*, C* and h*). Phenology was
determined from first bloom to harvest. For postharvest fruit quality determinations, three
samples of 100 fruit of each cultivar were collected at harvest from commercial orchards (2 to 6
orchards per cultivar). Means were statistically analyzed with a GLM procedure and Tukey test.
Significant differences were found in all characteristics (p<0.05). The most promising cultivars for
the region, due to their late ripening and fruit quality, were 'Sweetheart', 'Lapins', 'Kordia', 'Bing'
and 'Van'. The first three varieties were harvested in mid-January, while 'Bing' and 'Van' were
harvested in late December. Firmness (Durofel index) was 87.3 for 'Sweetheart', 77.5 for 'Van',
75.4 for 'Lapins', 72.5 for 'Kordia' and 70 for 'Bing'. TA (% malic acid) was 0.66 for 'Bing', 0.58 for
'Kordia', 0.5 for 'Van', 0.48 for 'Sweetheart' and 0.44 for 'Lapins'. SSC (°Brix) was 21.0 for
'Sweetheart', 21.9 for 'Van', 20.0 for 'Kordia', 16.8 for 'Lapins' and 15.5 for 'Bing'.
Erfahrungen mit neuen Süßkirschensorten und schwachwuchsinduzierenden Unterlagen
Einer leichten statistischen Abnahme der Kirschenflächen in Deutschland in den vergangenen
10 Jahren auf nunmehr 5.260 ha steht eine rasante Nachfragesteigerung nach Pflanzgut
gegenüber. Dieser Widerspruch löst sich auf, wenn man weiß, dass sich die Pflanzdichten in
diesem Zeitraum nahezu verdreifacht haben. Süßkirschen, vor allem große Kaliber, lassen sich
hochpreisig verkaufen und können preislich auch türkische Ware in den Schatten stellen, wie
untenstehende Grafik der ZMP vom November 2007 zeigt:
Seit Anfang der neunziger Jahre dominieren in Neupflanzungen die Sorten ‚Kordia’ und ‚Regina’.
‚Kordia’ ist inzwischen leicht rückläufig, der Anteil von ‚Regina’ liegt bei über 50 Prozent. Wie die
folgenden Anforderungen an eine moderne Süßkirschen-sorte zeigen, kommt ‚Regina’ dem Ideal
schon sehr nahe:
Reifezeit nach Markterfordernis
Minimale Fäulnis, wenig Platzen
Mittlere bis hohe, gleichmäßige Erträge
Festigkeit (> 65 Durofel-Wert)
Fruchtgröße (28 mm +)
Dunkelrote Fruchtfarbe, Schalenglanz, frische Stielfarbe
Eignung für die Kleinverpackung
Eignung für die mechanische Größensortierung
Shelf-life (stabiler Stiel, wenig Orangenhaut ...)
Eine leichte Einschränkung ist der lange Stiel, der zwar günstig für das Pflücken ist, jedoch
weniger für zu deckelnde Kleinverpackungen. Auf dem Markt muss Deutschland während der
gesamten Kirschenkampagne mit Importen konkurrieren, so dass inzwischen von früh bis spät
Kirschen gepflanzt werden können, wenn sie denn marktgängig sind, ertragsstabil und
arbeitswirtschaftlich zu bewältigen.
Wenn man das vorhandene Sortiment betrachtet, so besteht hierzulande vor allem in folgenden
Punkten Verbesserungsbedarf:
Entwicklung eines qualitativ hochwertigen und produktionstechnisch handhabbaren
Frühsorten-Angebotes (Sorten vor ‚Burlat‘, Verbesserungen von ‚Burlat‘, ‚Charmes‘ und
‚Merchant‘, Folgesorten bis zur 4. Reifewoche)
4.-5. Reifewoche: Leichte Verbesserungen in der Festigkeit (zum Standard ‚Schneiders‘) und in
der Fruchtgröße (zum Standard ‚SHG‘)
6. Reifewoche: Produktivere Sorte als ‚Kordia‘ bei gleicher Fruchtqualität
6.-8. Reifewoche: nur geringer Ergänzungsbedarf bei der Hauptsorte ‚Regina‘ (z.B.
Stielbeschaffenheit, Produktivität, spätere Reifezeit, …)
Neues aus der Sortenprüfung
In Rheinland-Pfalz, einem Bundesland mit vorwiegend Weinbauklima, zwischen 500 und 650 mm
Jahresniederschlag und einem Anbauumfang von rund 500 ha Tafelkirschen, werden vom
Kompetenzzentrum Gartenbau laufend neue Süßkirschensorten in Oppenheim sowie an den
Standorten Ahrweiler/Klein-Altendorf geprüft. Aus einem neueren Sortenversuch in Ahrweiler, in
dem rund 180 Sorten, Nummern und Selektionen stehen, stammen die folgenden Ergebnisse,
alle Werte ohne Regenschutzüberdachung. Der Boden ist hier ein flachgründiger, leicht lehmiger
Sand mit Kies im Unterboden (nur 40-50 Bodenpunkte), Unterlage ist Gisela 5.
Die Tabellen zeigen Auszüge aus dem umfangreichen Datenmaterial.
Tables
Table 1. Mean values of fruit quality parameters evaluated for nine sweet cherry cultivars in the Los Antiguos – Chile Chico valley.
Variable Sweetheart Lapins
Kordia
Bing
Van
Newstar
Sunburst Napolitana Rainier
Weight (g)
10.4
a 3 9.8
ab 9.54
abc 8.16
bc 8.55
abc 8.88
abc 10.23 ab 6.68
c 9.15 abc
Caliber
27.06 a 26.3 ab 26.75 ab 24.47 bc 26.12 abc 25.16 ab 26.4 ab 22.29 c 27.10 a
Firmness 1
87.33 a 75.38 b 72.5
bc 70
b 77.5
ab 55.8
58.5
cd 75.0 ab 66.5 bc
TA 2
0.48
bc 0.44
c 0.58
abc 0.66 a
0.5
bc 0.48
bc 0.51
bc 0.54
b ----
SSC (°Brix) 21
ab 16.8
bc 20
abc 15.5
cd 21.9
ab 18.5
bc 17.75 bc 26.0 a
18.0
bc
SSC/TA
43.62 a
38.62 ab 30.88 abc 23.54
c 43.8
a 38.54 ab 34.88 b 47.32 a
----
L*
30.78 b 32.27 b 31.24
b 32.73 b 25.69 b 32.0
b 32.3
b 33.51 b 47.74 a
Chroma
25.14 b 29.73 ab 26.62 ab 28.69 ab 14.31 b 21.6
b 24.92 ab 32.85 ab 45.63 a
Hue angle
12.81 b 16.03 b 14.84
b 17.18 b 9.61
b 13.91
b 15.44 b 20.38 b 38.91 a
1Higher values indicate firmer fruit. Values obtained with a Durometer instrument.
2Titratable Acidity (% malic acid).
3Different letters within the same row indicate significant differences (p<0.05).
---- = missing data
Tabelle 1: Ertrags
-
und Fruchtparameter Frühsorten, Durchschnittswerte
Ahrweiler 2003
-
2006
Bei den Frühsorten befriedigt die derzeitige Hauptsorte ‚Burlat’ weder in der Fruchtqualität
(zu weich) noch in der Stabilität (relativ platz- und fäulnisanfällig). Weitere Frühsorten reifen
gleichzeitig, aber nicht nennenswert früher. ‚Earlise’ ist etwas größer, aber weicher und etwas
fader im Geschmack. ‚Sweet Early’ von der Universität Bologna ist etwas fester, geschmacklich
gut und der Baum ist unproblematisch. Allerdings scheint sie platzanfälliger zu sein und muss
bezüglich der Produktivität noch weiter geprüft werden, da sie später als die anderen Sorten
gepflanzt wurde.
Tabelle 2: Ertrags
-
und Fruchtparameter mittelfr.
Sorten, Durchschnittswerte,
Ahrweiler 2003
2006
Im Reifefenster zwischen den Hauptsorten ‚Burlat’ und ‚Starking Hardy Giant’ lässt sich folgendes
Zwischenfazit ziehen:
‚Merchant’: Interessant für die Reifezeit kurz nach ‚Burlat’, ebenfalls ziemlich weich und geringe
Platzanfälligkeit. Noch keine Sorte für den Handel.
‚Bellise: Mittelfest, mittlere bis hohe Produktivität, platzte bisher wenig, interessante Reifezeit,
unproblematischer Baum.
‚Tieton’: Benötigt etwas mehr Zeit, um in den Ertrag zu kommen, Geschmack nur mittel, kann sehr
stark platzen.
‚Giorgia’: Vergleichsweise frostharte Blüte, gleichmäßige, hohe Erträge, feste, aber nur mittelgroße
Frucht. Der Geschmack ist aromatisch und etwas säuerlich. Die Platzanfälligkeit ist gering bis
mittel. Auf Fruchtholzschnitt achten.
‚Samba’: Trotz der frühen Blüte eine sichere Ertragssorte, die Frucht ist auch nur mittelgroß,
ebenfalls fest und optisch ansprechender als ‚Giorgia’, da sie ein dunkleres Rot hat und mehr
Schalenglanz. Der Baum wächst basitonisch und schlecht verzweigend.
‚Grace Star’: Diese Sorte reift kurz vor ‚Starking Hardy Giant’ und muss vor allem mit ‚Giorgia’ und
‚Samba’ konkurrieren. Die Frucht ist mittel bis groß, geschmacklich gut und in der Festigkeit keine
Verbesserung zu ‚SHG’. Schnitt und Kronenerziehung sind unproblematisch durchführbar.
Tabelle 3: Ertrags
-
und Fruchtparameter Spätsorten, Durchschnittswerte,
Ahrweiler 2003
-
2006
Bei den Spätsorten kann eine Festigkeit von 70 oder mehr erwartet werden. Bei der Fruchtgröße
hat sich das Ertragsjahr 2004 mit Überbehängen bei nahezu allen Sorten besonders negativ auf
den mehrjährigen Durchschnittswert ausgewirkt (z.B. bei ‚Regina’).
‚Hertford’: Schöne, wohlschmeckende Frucht und geringe Platzanfälligkeit. Einfacher Baum.
Auf dem Standort Ahrweiler schwankt die Sorte im Ertrag zu stark.
‚Skeena’: Als selbstfertile Sorte besonders starke Neigung zu Überbehang (siehe Fruchtgröße).
Im Freiland-Anbau zu platzanfällig. Büschelartiger Fruchtbehang, kurze Fruchtstiele, etwas
sparriges Baumwachstum. Im geschützten Anbau eher zu empfehlen.
‚Karina’: Produkive Spätsorte zwischen ‚Kordia’ und ‚Regina’. Wird in Norddeutschland viel als
Befruchtersorte für ‚Regina’ gepflanzt. Die Frucht ist mittelgroß, platzt wenig, ist sonst nicht
besonders auffällig.
‚Colney’: Englische Spätsorte, die zwar wenig platzt, aber zu weich und geschmacklich fade ist.
‚Duroni 3’: Wurde eine zeitlang als Befruchtersorte von ‚Regina’ empfohlen, inzwischen nicht
mehr, da Probleme mit der Baumgesundheit bestehen, vor allem verursacht durch Pseudomonas
syringae (engl.: „bacterial cancer“). Die Frucht ist zu weich.
‚Sweetheart’: Selbstfruchtbare Sorte mit Neigung zu Überbehang und gelegentlich auch Alternanz.
Kombiniert mit der erhöhten Platz- und Fäulnisanfälligkeit Empfehlung vor allem für den
geschützten Anbau. Die Frucht ist sehr fest und süß im Geschmack, die Fruchtfarbe ist etwas hell,
aber durch die leichte Marmorierung durchaus ansprechend. Der Baum wächst breit, daher ist
durch Schnittmaßnahmen eine kompakte Verzweigung zu fördern.
Key words :
Qualitätskontrolle früchte, Laborgeräte, Leistungsprüfstand,
Härte, Qualitätskontrolle von Tomaten, Obst Festigkeit,
Härte Obst wissenschaftliches Instrument Grading von
Losen Lebensmittel Labor
contact@agro-technologie.com
High quality screen
2 lines of 16 characters
Made in Germany
Electronic card including
a microcontroller made
in the USA
& surface mounted
components
Connection for the charger
Usb connector for data transfer
Mobile tip - Stainless steel
Precision spring made in France
Movement sensor made in
the UK
Machined plastic tube
made in France
High quality painted box
Made in France
Duracell batteries
“Staycharged” type
keeping more tan
80% of the energy
when not used during
1 year
Polycarbonate
front plates
Festigkeit 0%
Festigkeit 50%
Festigkeit 100%